Vom Märchenerzählen

17 Sep 2011 von Jana Huebsch, Keine Kommentare »

“Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, sodass er zur Arbeit immer untauglicher ward… Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen.”

“Die Bremer Stadtmusikanten” ist eines der bekanntesten und beliebtesten Märchen. Allerdings ist uns aufgefallen, dass es doch schwieriger als gedacht ist, sich an alle Details aus der Geschichte zu erinnern. Und so begann der letzte Freitag mit einer gemeinsamen Runde, in der Frau Walter das Märchen noch einmal für alle las.

Danach teilte sich die Gruppe erneut in eine Kunst- und eine Theatergruppe, die sich beide mit dem Märchen auf ihre Weise auseinandersetzten. In der Kunst ging es darum, dass jeder für sich ein Bild schuf, welches für ihn oder sie die Geschichte am besten repräsentierte. Währenddessen spielte die Theatergruppe das Märchen nach.

Dadurch konnte man deutlich sehen, dass jeder Mensch ein Märchen anders wahrnimmt. Und wieviel Spaß es machen kann, sich im Erwachsenenalter noch einmal mit den Geschichten der Kindheit auseinanderzusetzen.

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